Das Gemälde „Holländermädchen“ eines unbekannten Künstlers aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlitt während des Zweiten Weltkriegs massive Beschädigungen. Zahlreiche Schnitte führten zu einer Destabilisierung des Bildträgers. Sehr alte, teils gelöste Flicken zur rückseitigen Rissverklebung sowie alte Kittungen und Retuschen der Rissbereiche prägten zudem stark das Erscheinungsbild.
Im Rahmen dieser Restaurierung wurden die Risse geschlossen und gesichert. Der Bildträger wurde durch eine Doublierung stabilisiert. Sehr markante alte Retuschen wurden optisch etwas zurückgedrängt. Gemeinsam mit den Eigentümer:innen wurde entschieden, die Risse als Zeitdokument bewusst sichtbar zu lassen.
Das Gemälde befindet sich im Privatbesitz.




